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Document type: Compilation article Research report/Study Online-Publication
Publication title: Berufliche Teilhabe bei MS: Ergebnisse der TAMuS-Studie zu personenbezogenen Einflussfaktoren

Vortrag auf dem 35. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium, 24.-26. März 2026 in Leipzig

Der Text ist von:
Schumann, Nadine; Venediger, Janin; Stahmann, Alexander [u. a.]

Den Text gibt es seit:
2026

Show online publication (in: Reha-Kolloquium 2026) (PDF | 9 MB)

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Berufliche Teilhabe bei MS: Ergebnisse der TAMuS-Studie zu personenbezogenen Einflussfaktoren

Vortrag auf dem 35. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium, 24.-26. März 2026 in Leipzig

Hintergrund und Zielstellung

Multiple Sklerose (MS) ist die häufigste nicht-traumatische Ursache neurologischer Behinderung im jungen Erwachsenenalter und betrifft in Deutschland rund 300.000 Menschen (Holstiege et al., 2022). Fatigue, kognitive und körperliche Einschränkungen beeinträchtigen häufig bereits früh die berufliche Teilhabe (Gerhard et al., 2020) - mit hohen gesellschaftlichen Kosten und gravierenden persönlichen Folgen (Kobelt et al., 2006).

Erwerbsarbeit wirkt identitätsstiftend, stabilisierend und fördert soziale Integration. Während krankheits- und soziodemografische Einflussfaktoren gut untersucht sind, fehlt es insbesondere im deutschsprachigen Raum an Evidenz zu personenbezogenen Barrieren im Sinne der ICF. Deren Identifikation ist essenziell für eine gezielte Rehabilitationsplanung und Teilhabeförderung.

Take-Home-Message

Personenbezogene Einschätzungen wie subjektive Erwerbsprognose, Belastungserleben und funktionale Selbstbewertung sind entscheidend für die berufliche Teilhabe von Menschen mit MS. Ihre frühzeitige Erfassung im Reha-Prozess kann helfen, Erwerbsverluste zu vermeiden und gezielte Interventionsangebote zu steuern.

Reference Number:

R/NV6443x059

Last Update: 20 May 2026