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28.11.2022 | Neuigkeiten zur beruflichen Teilhabe

REHADAT-Newsletter veröffentlicht

Logo REHADAT-Newsletter

Der neue REHADAT-Newsletter ist soeben erschienen – mit vielen Neuigkeiten zu REHADAT und zur beruflichen Teilhabe im Allgemeinen. Lesen Sie in dieser Ausgabe über folgende Themen:

  •  Sag ich’s oder sag ich’s nicht? im REHADAT-Podcast
  •  Urteil: Selbstbestimmte Auswahl von Hilfsmitteln gestärkt
  •  REHADAT-kompakt: Hilfsmittel für den Beruf – wer zahlt wann?
  •  Schneller Einstieg für SBV: REHADAT kurz und bündig
  •  Die wichtigsten Inhalte von REHADAT-Talentplus in Leichter Sprache
  •  Lesetipp: Aktuell geförderte Projekte und Studien
  •  Stellungnahme zum BGG: Mehr Forschung zu Frauen mit Behinderungen
  •  Neuer Weg-Weiser in Leichter Sprache zu Bildung und Ausbildung
  •  Aktion Mensch veröffentlicht Inklusionsbarometer Mobilität
  •  Innovatives Curriculum durch Erfahrungen von Usern mit Behinderungen
  •  Weiterbildung „Prävention und Employability“
  •  Jetzt bewerben für Annedore-Leber-Preis 2023
  •  Erfurter Erklärung fordert mehr Anstrengungen für inklusiven Arbeitsmarkt
  •  Neue Termine für REHADAT-Online-Seminare
  •  Der REHADAT-Adventskalender – Lernen Sie uns kennen!
  • Folgen Sie uns auf Social Media! Jetzt auch auf Instagram! 

Wir wünschen eine interesssante Lektüre! Hier können Sie den Newsletter aufrufen: www.rehadat.de/newsletter/aktuelle-ausgabe
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09.11.2022 | Die Budgets für Arbeit und Ausbildung – verkannte Leistungen?

Online-Diskussion der DVfR gestartet

Logo der DVfR - Deutsche Vereinigung für Rehabiltiation

Das Budget für Arbeit (BfA) und das Budget für Ausbildung sollen Menschen mit Behinderungen bei der Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt unterstützen. Beide Teilhabeleistungen werden nicht wie erwartet in Anspruch genommen.

Woran das liegt und wie die selbstbestimmte Teilhabe an Arbeit besser gefördert werden kann, diskutieren Expertinnen und Experten ab dem 9. November 2022 mit Interessierten in einer öffentlichen Online-Diskussion der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR) und ihren wissenschaftlichen Partnern an der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU).

Schwerpunkte der Diskussion "Die Budgets für Arbeit und Ausbildung – verkannte Leistungen?" können u. a. Anspruchsvoraussetzungen für die Budgets, das Bewilligungsverfahren, die Kombination mit anderen Leistungen, Auswirkungen auf die Rente, Ausschluss aus der Arbeitslosenversicherung oder Fragen der Anleitung und Begleitung sein.

Allen Teilnehmenden bietet sich Gelegenheit zum Austausch von Meinungen und vertiefenden Fragen unter Begleitung fachlicher Expertise.

Zur Diskussion: Die Budgets für Arbeit und Ausbildung – verkannte Leistungen? - Fragen – Meinungen – Antworten zum Rehabilitations- und Teilhaberecht | reha-recht.de
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20.10.2022 | Rückschau ICF-Anwendertage 2022

Über den ICF-Tellerrand geschaut

Zur Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) fanden am 22. und 23. September 2022 im österreichischen Klagenfurt die länderübergreifenden ICF-Anwendertage der D-A-CH-Region statt. Insgesamt 130 Teilnehmenden waren vor Ort dabei. Da die Konferenz hybrid stattfand, verfolgten weitere 36 Teilnehmende das Vormittags-Programm sowie einzelne Workshops per Live-Stream. ICF-Neulinge konnten zudem vorab im Rahmen der Pre-Conference an einer ICF-Basisschulung teilnehmen.

Das Motto der ICF-Anwendertage lautete „Person-zentrierte Standards für 2030 setzen“ und zog sich als roter Faden durch das Programm. Gleich zu Beginn betonte der ehemalige österreichische Sprecher für Menschen mit Behinderungen in einem Keynote-Beitrag die Notwendigkeit von Selbstbestimmung und Barrierefreiheit für die individuelle Teilhabe als relevante gesellschaftspolitische Aspekte und wichtige Hebel für Inklusion.

An den Vormittagen konnten die Teilnehmenden Keynote-Vorträge hören und nachmittags an themenspezifischen Workshops teilnehmen. Inhaltlich ging es zum Beispiel um die ICF-Anwendung in Tätigkeitsfeldern wie der Kinder- und Jugendhilfe, der Pflege, im Bereich Arbeit sowie im Kontext Flucht, Migration und Behinderung. Wie bei ICF-Anwenderkonferenzen üblich, wurden Herausforderungen bei der ICF-Implementierung von den Teilnehmenden intensiv diskutiert. Auch die rechtliche Einordnung in einzelnen Ländern, wie die Rolle der ICF im Bundesteilhabegesetz in Deutschland wurde thematisiert und aktuelle Forschungsprojekte zur ICF sowie Core Set-Entwicklungen kamen in den Beiträgen nicht zu kurz.

Am zweiten Tag fanden zudem eine Poster-Session und eine Podiumsdiskussion statt. Letztere befasste sich ebenfalls mit dem Thema Personzentrierung sowie mit Zukunftsszenarien, zum Beispiel anhand der Frage, wie die ICF-Etablierung im Jahr 2030 aussehen sollte. Weitere Beiträge rund um das Konferenzmotto fokussierten auf die partizipative Formulierung individueller Teilhabeziele und betonten die Relevanz der Kontextfaktoren im Sinne des bio-psycho-sozialen Modells der ICF.

REHADAT-Kollegin Mareike Decker gestaltete gemeinsam mit zwei österreichischen Kolleginnen den Workshop zum Thema „Aktuelle, nationale und internationale Entwicklungen zur ICF im Kontext von Arbeit – Perspektiven aus Forschung und Praxis“.

Die ICF ist in Deutschland inzwischen in den Bereichen Rehabilitation und Teilhabe nicht mehr wegzudenken und in der Sozialgesetzgebung verankert. Dennoch bleiben die praktische Nutzung der Klassifikation und die Implementierung der Denkweise des bio-psycho-sozialen Modells wichtige Themen. Sie sind wesentlich für die gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen im Sinne der UN-BRK. Die jährlich stattfindenden Konferenzen zur Anwendung der ICF leisten einen wichtigen Beitrag zur weiteren Etablierung der ICF durch den professions- und diesmal auch länderübergreifenden Austausch. Wann und wo die nächste ICF-Anwenderkonferenz stattfinden wird, darüber informieren wir bei REHADAT, sobald wir Informationen dazu haben.

Die ICF-Anwendertage in Klagenfurt wurden veranstaltet von der Diakonie de La Tour, der KABEG Gailtal-Klinik, dem Land Kärnten und der Fachhochschule Kärnten in Kooperation mit ICF-Akteuren aus Österreich, Deutschland und der Schweiz sowie mit Unterstützung durch weitere Partner aus allen drei Ländern.

Hier kann das Programm der diesjährigen ICF-Anwendertage eingesehen werden.

12.10.2022 | REHADAT Recht

Rechtsprechungen zur Hilfsmittelversorgung

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Bei der Hilfsmittelversorgung kann es vorkommen, dass ein Hilfsmittel abgelehnt und daraufhin Widerspruch eingelegt wird. Kommt es zu einer Klage und der Fall landet vor Gericht, ist das Urteil nach der Veröffentlichung in REHADAT-Recht aufzufinden.

Schon über 2.000 Urteile zu Hilfsmitteln sind dort aufgeführt. Sie sind nach Produktbereichen, dem strittigen Aspekt oder den Leistungsträgern gegliedert. Neben einer knappen Zusammenfassung, kann auch der vollständige Langtext zu dem Urteil eingesehen oder nach weiteren ähnlichen Urteilen gesucht werden.

Diese Urteile dienen zur Orientierung und als argumentative Basis für den eigenen Rechtsfall oder einen Antrag bei der Krankenkasse. Beispielsweise gibt es Gerichtsurteile, die sich mit spezifischen Sachverhalten beschäftigen, aber alle bestätigen, dass ein Hilfsmittel nicht nur wegen einer fehlenden Hilfsmittelnummer abgelehnt werden darf. Diese können als argumentative Stütze bei einem Ablehnungsbescheid aufgrund einer fehlenden Hilfsmittelnummer bei der Krankenkasse eingereicht werden.

Die Urteile, entsprechende Gesetze und weitere Literatur zum Thema: www.rehadat-recht.de/rechtsprechung/hilfsmittel

12.09.2022 | Selbstbestimmung, Selbstwirksamkeit und interdisziplinäre Zusammenarbeit

ICF-ANWENDERTAGE im September in Klagenfurt

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Die Anwendertage zur ICF (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit ) finden am 22. und 23. September 2022 in Klagenfurt statt. Selbstbestimmung, Selbstwirksamkeit und interdisziplinäre Zusammenarbeit sind die großen Herausforderungen und Chancen der nächsten Jahre und stehen bei der Veranstaltung im Mittelpunkt.

Die Anwendertage bieten den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich auszutauschen und zu vernetzen. Neue Inputs zu sammeln, die Weiterentwicklung der Anwendung und gemeinsam die Standards für 2030 zu erarbeiten sind die Ziele. Die Veranstaltung findet hybrid statt und richtet sich an alle Personen jeglicher Profession. 

Wir freuen uns, dass REHADAT-Kollegin Mareike Decker den Workshop „Aktuelle nationale und internationale Entwicklungen zur ICF im Kontext von Arbeit – Perspektiven aus Forschung und Praxis“ mitgestalten kann!

Mehr Informationen: Homepage ICF-Anwendertage